Besonders inspiriert bin ich von einigen bedeutenden Atemlehrern unserer Zeit. Über die letzten Jahre habe ich mir ein ständig wachsendes Wissen speziell zum gesunden Atmen angeeignet.
Ich war bereits Ernährungsberaterin, als ich etwa 2008 zum ersten Mal mit Yoga in Berührung kam. Und nicht nur im Yoga spielt das Atmen seit Jahrtausenden eine ganz entscheidende Rolle. Das gesamte Thema ließ mich nicht mehr los. Nachdem ich u.a. den Einfluss des bewussten Atmens in einer persönlichen Krise erneut kennenlernte und die tiefer gehenden positiven Effekte noch deutlicher spüren konnte, entstand in mir der Wunsch, die vielen Vorzüge auch an andere Menschen weitergeben zu können – so wurde ich Yogatherapeutin und Meditationslehrerin.
Ich erinnere mich, dass ich schon früh in meinem Leben der Quelle eines bewussten tiefen Atmens nahe gekommen bin. Meine erste Berührung hatte ich, als ich als Kind intuitiv die Bauchatmung ausprobierte. Meine zweite Erfahrung machte ich, als ich als Jugendliche in einem Radiobeitrag über die Wirksamkeit von Augenübungen hörte. Ich begann, sie auszuprobieren und über eine Zeitlang regelmäßig abends vor dem Einschlafen zu praktizieren. Erst viel später bemerkte ich die gemeinsame Parallele. Doch konnte ich damals noch nicht ahnen, welches unglaublich tiefgreifende, großartige Werkzeug sich wirklich dahinter verbirgt. Welche transformierende Kraft hinter solchen Atemübungen steckt, erlebte ich dann in einer späteren Phase meines eigenen Lebens hautnah selbst, als ich begann, mein bisheriges Leben in Frage zu stellen und mich privat wie beruflich zu verändern. Unzählige Male habe ich seitdem erfahren können, was es für die körperliche, mentale und emotionale Gesundheit und für die individuelle Entwicklung von Menschen bedeuten kann, sich immer wieder ganz bewusst mit dem eigenen Atem verbinden zu können.